Zinshaus verkaufen Hamburg: Strategie statt Schnellschuss
Warum Eigentümer derzeit besonders umsichtig handeln sollten – und wie e

Nach mehr als zwölf Jahren Immobilienboom in Deutschland verzeichnen wir nun fallende Kaufpreise bei gleichzeitigem Anstieg der Wohnungsmieten. Bedingt durch hohe Baukosten und steigende Kreditzinsen können sich viele Menschen kein Eigentum mehr leisten oder treten von Bauprojekten zurück. Folglich zieht die Nachfrage nach Mietwohnungen an, wodurch Mieten entsprechend steigen. Eine Entwicklung, die noch zusätzlich dadurch verschärft wird, dass die deutsche Wohneigentumsquote mit nur etwa 50 Prozent so niedrig liegt, wie in kaum einem anderen EU-Land.
Auf dem Markt bietet sich ein ungewohntes Bild: Nach über einem Jahrzehnt steigender Preise sind Häuser und Wohnungen wieder günstiger zu haben, sowohl in der Stadt als auch in der Peripherie. Die Verhandlungsposition von Kaufinteressenten hat sich etwas verbessert. Ein höheres Angebot führt zu größerem Spielraum für Preisverhandlungen. Für eigenkapitalstarke Käufer bietet das Marktumfeld somit Chancen.
Unterschiedliche Bewertungen
Fachleute der einzelnen Verbände und Institutionen sind sich nicht immer einig, wenn es um die Bezifferung der Preisabschläge in den letzten 12 Monaten geht.
Fakt bleibt: Die Immobilienpreise haben sich binnen zehn Jahren etwa verdoppelt. Selbst ein kräftiger Rückgang um rund 20 Prozent, den einige in der Branche für möglich halten und der sich teilweise bereits abzeichnet, würde nur eine Rückkehr auf das Niveau von 2020 bedeuten. Derartige Preisrückgänge betreffen vor allem Objekte mit hohem Energieverbrauch.
Experten bezweifeln, dass Deutschland vor dem Platzen einer Immobilienblase steht. Der Wohnungsmarkt gilt selbst in Wirtschaftskrisen als robust, da Immobilien oft konservativ und langfristig finanziert werden und daher im Zinsanstieg profitieren. So haben sich viele Käufer die Niedrigzinsen über 10 oder 15 Jahre gesichert.
Wohnraum und Mietmarkt
Wohnungen bleiben knapp: Seit Monaten beobachtet man bei Bauträgern und Entwicklern im Wohnungsbau eine regelrechte Stornierungswelle. Auch die Nachfrage nach Baufinanzierungen und Baugenehmigungen ist zurückgegangen. In den letzten 12 Monaten haben sich die Zinsen für zehnjährige Kredite mehr als verdreifacht. Zusammen mit hohen Baupreisen wird die Belastung für viele Menschen zu groß. Angebot, Nachfrage und in der Folge die Preise müssen sich erst wieder auf ein verändertes Umfeld einstellen. Das weiterhin von der Bundesregierung angestrebte Ziel von 400.000 neuen Wohnungen jährlich gilt als utopisch: der Bauverband ZDB erwartet im kommenden Jahr bundesweit lediglich 245.000 neue Wohnungen. Verminderte Bautätigkeit und anhaltende Zuwanderung aus dem Ausland werden den Druck auf Mietmarkt und Mietpreise weiter erhöhen.
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