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Newsmeldung

Neue unterjährige Informationspflicht für Heiz- und Warmwasserkosten

Newsletter, Groth&Schneider – Was tun, wenn der Wohnraummieter nicht zahlt

Ende letzten Jahres hat die EU-Kommission die lange geplante Energy Efficiency Directive Novelle (EED) verabschiedet.

Sie verlangt eine EU-weit verbindlich geregelte Energiekostenabrechnung, die Einführung einer Funkablesung in allen Mitgliedsstaaten sowie eine unterjährige Verbrauchsinformation über die Heizund Warmwasserkosten.

Alle Mitgliedsstaaten sind nun aufgefordert, diese EU-Richtlinie in den nächsten Monaten in nationales Recht umzusetzen. Deutschland wird dies voraussichtlich durch Anpassung der bekannten Heizkostenverordnung (HKVO) und ein neues Gebäudeenergiegesetz (GEG) vornehmen. Dies hat zur Folge, dass nach dem 25.10.2020 nur noch per Funk ablesbare Erfassungsgeräte für den Heizungs-/Warmwasserund den für uns nicht ganz so relevanten Kälteverbrauch installiert werden dürfen.

Neue EU-Richtlinie fordert Einführung von Funkablesung sowie unterjährige Verbrauchsinformation.

Vermutlich ab dem 01.01.2022 sind alle Bewohner (Mieter/Eigentümer) unterjährig, voraussichtlich monatlich, über den Heiz- und Warmwasserverbrauch zu informieren. Diese neue Informationspflicht wird vermutlich über Web-Anwendungen oder Apps erfolgen können. Dabei bleibt bislang jedoch die Frage offen, wie der Gesetzgeber diese Informationspflicht bei Mietern oder Eigentümern, die kein Internet nutzen können oder wollen, umsetzen wird. Zwingend erforderlich dürfte sein, dass die unterschiedlichen Anbieter einheitliche Schnittstellen definieren, um den monatlichen Transport der Daten problemlos zu ermöglichen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, auch für die Hamburger Wasserwerke, die seit Jahren den Einbau von Funk-Wasserzählern sowohl für Kaltals auch für Warmwasser vermeiden und den jeweiligen Abrechnungsunternehmen, wie z.B. ista, Brunata, Kalorimeta, Techem u.a. keine Daten zur Verfügung stellen.

Selbst wer weitsichtig bereits Funk-Heizkostenverteiler, Wärmemengenoder Wasserzähler installiert hat, wird diese wahrscheinlich mit einem neuen Funkmodul nachoder komplett umrüsten müssen, da bisher kaum einer der verwendeten Funkstandards die zukünftig erforderliche Datenmenge monatlich liefern kann.

Wir halten Sie zu dieser Entwicklung weiter auf dem Laufenden und informieren Sie, wenn die EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde.

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