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Turnusmäßig ist im Dezember vergangenen Jahres der Hamburger Mietenspiegel 2025 erschienen. Dabei wurde bundesweit einheitlich auf Basis der gesetzlichen Regelung der bisherige Betrachtungszeitraum von 4 auf 6 Jahre verlängert. Politisches Ziel ist es, dadurch den Anstieg der Mietpreise zu dämpfen.
In Hamburg hat Karen Pein (SPD), zuständige Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, eine zusätzliche Änderung bei der Berechnung des bisherigen Mittelwertes eingeführt. Bisher war der Mittelwert das arithmetische Mittel. Ab dem Mietenspiegel 2025 ist es nun der Median.
Daraus resultiert, dass bei gleichen Zahlenreihen die Ermittlung des Medians zu einem geringeren Mittelwert führt als die Berechnung des arithmetischen Mittels.
Wir haben Ihnen den Hamburger Mietenspiegel abgedruckt und dabei eine Abweichungsanalyse zum Mietenspiegel 2023 vorgenommen. Durch Umstellung auf den verlängerten Betrachtungszeitraum und die Berechnungsmethode vom arithmetischen Mittel auf Median ist erstmalig im Mietenspiegel der Mittelwert in 11 Feldern gesunken. In weiteren 7 Feldern blieb er konstant. Das sind immerhin 22,5 % der Felder der Bauersklassen C bis O. Die Bauersklasse P 2021 – 2024 ist neu eingeführt worden.
Konkret bedeutet das, dass die durchschnittliche Miete des Spiegels 2023 von € 9,83 pro m² lediglich auf € 9,94 pro m² im Mietenspiegel 2025 gestiegen ist, was einem prozentualen Anstieg um 1,1 % entspricht. Die Inflationsrate lag im gleichen Zeitraum bei 4,4 %.
Wir haben Anfang Januar in unserer langen Nacht der Mieterhöhung alle Mietverhältnisse auf mögliche Erhöhungen auf Basis des Mietenspiegels 2025 geprüft und konnten noch 848 Mieterhöhungen versenden, auch wenn diese teilweise deutlich geringer als in den letzten Jahren ausgefallen sind.
Unter dem nachstehenden Link finden Sie den aktuellen Hamburger Mietenspiegel 2025