Hohe Nachfrage am Zinshausmarkt trotz Corona-Pandemie

Unverändert hoch liegt die Nachfrage am Zinshausmarkt. Selbst die andauernde Corona-Pandemie führte zu keinerlei Abschwung. Ganz im Gegenteil: das Bedürfnis nach sicherer Geldanlage, nach wie vor günstige Finanzierungsmöglichkeiten und stabile bis steigende Wohnungsmieten haben auch 2021 zu einer weiter steigenden Nachfrage bei gleichzeitiger Knappheit des Angebotes geführt.

Der Nachfrageüberhang sorgte auch in 2021 für einen weiteren Preisanstieg, was zu einer geringeren Rendite führte. Dessen ungeachtet stehen Wohnimmobilien-Investments bei den Anlegern hoch im Kurs. Hohe Liquidität im Markt, der anhaltende Anlagedruck bei institutionellen und Privatanlegern sowie der Wunsch nach einer sicheren Anlage-Option in Zeiten hoher Inflation, haben die Preisrallye am Wohn-Investmentmarkt eher noch weiter beschleunigt.

Angesichts restriktiver politischer Rahmenbedingungen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart (Verlängerung Mietpreisbremse, Verlängerung Aufteilungsverbot in Eigentumswohnungen u. a.) und steigender Zinsen könnten die Kaufinteressenten künftig verhaltener agieren. Spürbar ist davon im Markt allerdings derzeit noch nichts.