Aktuelle Stellenaus­schreibungen.
Starte noch heute Deine Karriere bei uns.

Hamburger Wasserwerke geben wohnungsweise Abrechnung auf

Zum 01.11.2024 haben die Hamburger Wasserwerke eine Anpassung ihrer Geschäftsbedingungen vorgenommen. Danach erfolgt die Abrechnung des Wasserverbrauchs für neu errichtete Wohnanlagen künftig nur noch über den Hauptwasserzähler. Das bedeutet, dass die HWW nur noch mit dem Vermieter / Verwalter abrechnen und Mieter keinen Anspruch mehr auf einen direkten Vertrag mit den HWW (sog. Einzelnutzerverträge) haben. Die Mieter zahlen Wasserkosten und Sielgebühren zusammen mit der Miete an den Vermieter. Gleiches gilt für Bestandsgebäude, die erstmalig ausgestattet werden.

Wir kommen also wieder zurück zu der ursprünglichen Regelung, die vor Einführung der Direktabrechnung mit den Mietern bestand. Letztere wurde erst im Zuge des Einbaus der Wohnungswasserzähler im großen Stil eingeführt.

Wir halten die Entscheidung der HWW grundsätzlich für richtig, weil sie eine deutlich höhere Kosteneffizienz garantiert. Ein Beispiel: Die Miete für einen Warmwasserzähler beträgt bei den HWW jährlich ca. € 33,00, die großen Abrechnungsfirmen wie Brunata, ista, techem oder Kalorimeter berechnen dagegen im Durchschnitt nur ca. € 15,00. Für die Erstausrüstung eines Gebäudes mit Zählern veranschlagen die HWW mittlerweile eine einmalige Pauschale in Höhe von € 178,50 pro Zähler zusätzlich zur laufenden jährlichen Miete, wohingegen diese Leistung von den freien Messdienstleistern überhaupt nicht berechnet wird.

Aufgrund der hohen Kosten haben wir uns auch bei den bereits ausgerüsteten Gebäuden dafür entschieden, bei jedem in den nächsten Jahren fälligen Eichaustausch durch die HWW, Messkapseln der jeweiligen Messdienstleister einbauen zu lassen, sodass die Abrechnung der Wasserkosten über die Heiz- und Betriebskostenabrechnung erfolgt, wie es auch früher der Fall war. Diese Vorgehensweise wurde unsererseits bereits mit den HWW abgestimmt.

Hierdurch wird auch der Datenaustausch bei Gebäuden mit zentraler Warmwasserbereitung deutlich vereinfacht. Dieser ist notwendig, da Mieter einen Anspruch darauf haben, monatlich über die Kosten – auch für das warme Wasser – auf dem Laufenden gehalten zu werden.


Über Groth & Schneider

Grund & Wert – Alle Meldungen in der Übersicht

Als Service informieren wir Sie regelmäßig mit aktuellen Meldungen und Hintergrundinformationen rund um das Thema Immobilie. Dafür haben wir „Grund & Wert“, unseren Newsletter, entwickelt. Er behandelt vielfältige Themen, die eines gemeinsam haben: Werte schaffen, erhalten und steigern.

Seit über 100 Jahren sind wir ein vertrauensvoller und verlässlicher Partner für Immobilieneigentümer in Hamburg und Umgebung. Unsere persönlich haftenden Gesellschafter und das hochqualifizierte Team sind Ihre ersten Ansprechpartner für den Verkauf, die Verwaltung und Vermietung von Immobilien. Mit Erfahrung, Know-how und Leidenschaft entwickeln wir individuelle und innovative Lösungen, die langfristig Mehrwert schaffen.

Als modernes und dynamisches Unternehmen gestalten wir die Zukunft der Immobilienbranche aktiv mit. Wir setzen auf Digitalisierung, Effizienz und smarte Prozesse, ohne dabei den persönlichen Kontakt zu vernachlässigen. Professionalität, Wertschätzung und Verlässlichkeit prägen unser Handeln – im Dialog mit Eigentümern, Mietern und Partnern.

Entdecken Sie auch unsere aktuellen Angebote und erfahren Sie mehr über unsere Arbeit, die seit Generationen für Vertrauen und Qualität in der Immobilienverwaltung steht.

Hier finden Sie weitere Themen:

#Zinshaus- / Gewerbeverwaltung
20.05.2026

Mehr Service, weniger Papier: Monats- und Quartalsabrechnungen jederzeit digital über HOMECASE

Ab dem 31.12.2026 stellen wir den postalischen Versand der Monats- und Quartalsabrechnungen ein. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie in Zukunft auf entsprechende Auswertungen verzichten müssen. Vielmehr bieten wir Ihnen mit der Einführung von HOMECASE,…
Mehr erfahren
Groth & Schneider
#Zinshaus- / Gewerbeverwaltung
20.04.2026

Büromarktbericht Hamburg – 4. Quartal 2025 Leerstandsquote und Spitzenmiete steigen, Flächenumsatz erneut rückläufig

Der Hamburger Büromarkt zeigt sich zum Jahresende 2025 in einem weiterhin herausfordernden, aber differenzierten Umfeld. Während die Spitzenmieten neue Rekordmarken erreichen, bleibt der Büroflächenumsatz unter Druck und der Leerstand nimmt spürbar zu. Spitzenmiete erstmals über…
Mehr erfahren
Groth & Schneider | Mehr Leerstand & fallende Mieten am Hamburger Bueromarkt
#Zinshaus- / Gewerbeverwaltung
13.04.2026

Hamburg verbietet faktisch Nachtspeicherheizung

Hamburg hat den Neuanschluss von festinstallierten Stromdirektheizungen (z.B. Nachtspeicherheizungen) zur Erzeugung von Raumwärme für jede Wohnungs-, Betriebs- oder sonstige Nutzungseinheit ab dem 01.01.2026 für unzulässig erklärt. Auch Austausch und Ersatz von Stromdirektheizungen sind ausdrücklich nicht…
Mehr erfahren