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Hamburger Büromarkt 1. Halbjahr 2025: sinkende Vermietungszahlen im 2. Quartal

Trotz eines starken Jahresauftaktes 2025 zeigt sich im 2. Quartal eine spürbare Abkühlung der Aktivitäten am Hamburger Büromarkt. So hat die zunächst positive Entwicklung der Vermietungszahlen mit 90.000 m² im zweiten Quartal deutlich abgenommen.

Gründe dafür liegen in der Unsicherheit der geopolitischen Lage, die sich weiterhin als Belastung für die Planungssicherheit vieler Unternehmen erweist. Entsprechend werden Entscheidungen verzögert oder unter größerem Vorbehalt getroffen.

Standortabwägungen erfolgen derzeit überaus sorgfältig, um das Risiko langfristiger Konsequenzen durch vorschnelle Anmietungen zu vermeiden.

Die Prolongation von Bestandsmietverträgen gewinnt an Bedeutung, da die Verlängerung bestehender Verträge Planbarkeit und finanzielle Stabilität in unsicheren Zeiten bietet.

Als stärkster Büroteilmarkt erwies sich erneut die Hamburger City, gefolgt von Hamburg-Wandsbek und der HafenCity.

Der Büroleerstand hat sich auf nunmehr 6 % erhöht. Verglichen mit dem Zeitraum um die Corona-Pandemie bedeutet dies eine Verdoppelung des Leerstands. Die Nachvermietung älterer Bestandsobjekte abseits der zentralen Lagen bleibt schwierig und wird zur Herausforderung.

Die Spitzenmiete blieb mit rund € 36,00/m² hingegen stabil. Auch die Durchschnittsmiete veränderte sich nur marginal auf € 21,50/m².

Die weitere Entwicklung von Hamburgs Büromarkt steht in klarer Abhängigkeit von globalen Unsicherheiten, Zinsniveau und der wirtschaftlichen Aufstellung Deutschlands. Eine vorsichtige, wertorientierte Portfolio-Strategie mit Fokus auf Bestandsmietverträgen und kurzen bis mittleren Anpassungszyklen wird voraussichtlich die Stabilität des Hamburger Büromarkts unterstützen.


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