Zinshaus verkaufen Hamburg: Strategie statt Schnellschuss
Warum Eigentümer derzeit besonders umsichtig handeln sollten – und wie e

Seit dem Jahreswechsel müssen Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer, die ihre Immobilie mit fossilen Brennstoffen heizen, tiefer in die Tasche greifen. Grund hierfür ist die sogenannte CO2-Abgabe, auch CO2-Steuer genannt. Pro Tonne verursachter CO2-Emissionen beläuft sich diese seit dem 01.01.2021 auf € 25,00. Umgerechnet entspricht dies ungefähr 0,6 Cent pro Kilowattstunde Erdgas oder 8 Cent pro Liter Heizöl.
Für eine 70 m² große Mietwohnung in einem noch nicht energetisch sanierten Mehrfamilienhaus mit Ölzentralheizung ergeben sich hieraus jährliche Mehrkosten in Höhe von durchschnittlich € 125,00. Mieter einer gleich großen Wohnung in einem energetisch sanierten Objekt mit einer Fernwärme-zentralheizung müssen immerhin noch mit € 25,00 Mehrkosten im Jahr rechnen. Dies ist allerdings erst der Anfang – bis zum Jahr 2025 soll die CO2-Abgabe sukzessive auf € 55,00 pro Tonne CO2 steigen. Die Belastung durch die CO2-Steuer wird sich also innerhalb von nur 4 Jahren mehr als verdoppeln.
Die Bundesregierung verspricht sich durch die CO2-Steuer Anreize für Investitionen in Gebäude-Dämmung und Modernisierungen der Anlagentechnik. Da Mieter allerdings in der Regel keinen Einfluss auf die Durchführung entsprechender Maßnahmen haben und Vermieter, durch Umlegung der Heizkosten auf die Mieter, keine unmittelbaren Vorteile durch Investitionen, ist bereits eine Diskussion darüber entbrannt, wer die Mehrbelastung durch die CO2-Abgabe tatsächlich tragen soll.
Während die deutsche Umwelthilfe, die Grünen und die Linke fordern, dass die CO2-Abgabe vollständig vom Vermieter übernommen werden soll, ist sich die Koalition in diesem Punkt noch nicht einig. Im Gegensatz zur SPD, die sich eine hälftige Teilung der Belastung zwischen Vermieter und Mieter gut vorstellen kann, weist die CDU / CSU eine Beteiligung der Vermieter zurück, da diese keinen Einfluss auf das Heiz-und Nutzungsverhalten ihrer Mieter haben.
Das Ergebnis der Verhandlungen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch vollkommen offen. Wir werden Sie an dieser Stelle über die weitere Entwicklung informieren.
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